Am Grab…
“Man sagte ihm er würde das Reich beschützen, er würde für etwas Höheres kämpfen, etwas verteidigen, was ihm selber und vor allem seinen Angehörigen Schutz bietet. Man sagte ihm, so er seinen Dienst leiste, würde man sich um ihn kümmern.
Mit der Unwissenheit und der Furcht über die Dinge die ihn erwarteten, machte er sich schlussendlich auf den Weg. Als Soldat der Reichstruppen im Dienste des Königs und des Reiches zog er mit seiner Kompanie an die teils befestigte Grenze zum Loka-Massiv.
Schon nach wenigen Wochen hatte er seine ersten Schlachten bestritten. Es waren keine großen Schlachten, nicht mal der Erwähnung in den Reichsarchiven wert. Jedoch genug um aus ihm einen Krieger zu machen. So hatte er im Schildwall gestanden, Seite an Seite mit seinen Kameraden, hatte Feinde niedergehen sehen und hatte die Abende mit Siegesfeiern oder mit Wachdienst verbracht.
Es gefiel ihm. Er fand seine Anerkennung und man dankte ihm für seine Taten mit einer Beförderung. Er bekam seinen eigenen Trupp, mehr Sold… und er beschloss länger zu bleiben.
Nach nunmehr zwei Jahren ist er zurückgekehrt. Mit einem Befehl in der Tasche, der ihn anwies alsbald zur Grenze zurückzukehren und der Vorfreude auf seine Familie und seine Freunde, traf er zuhause ein.
An der Grenze, bei seinen Kameraden war ihm nicht bewusst gewesen, was zu Hause vor sich geht. Nur zwei Briefe haben ihn erreicht und er selbst nahm sich nie die Zeit, selbst welche zu schreiben. Das war auch nicht üblich in der Truppe.
Nun ist er wieder da …
…zu spät, als dass er hätte Abschied nehmen können… .”
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